Die Mainwelle hat es heute in ihren Halbnachrichten gebracht, dass die Förderung der E-Automobile ein aktuelles Thema ist. Das bringt mich auf ein allgemeines Thema - Das Parken in der Innenstadt.
Wir wissen E-Automobile parken 2 Std. kostenfrei. Wir wissen oder merken, dass die Parkgebühren in der Stadt heftig gestiegen sind. Man könnte meinen, dass das KFZ in der Stadt gar nicht erwünscht ist. Abgesehen von der Fahrradwege-Planung, welche für Landkreis- oder Auswertige nicht nutzbar ist > dies zum Wohle des Klimas > merke ich nichts von einem umfassenden Parkkonzept in Bayreuth. Gewünscht wird, dass in der Innenstadt eingekauft wird um den lokalen Handel zu stärken, aber wie die Einkäufe nach Hause kommen - ohne schwer oder umständlich zu tragen - fragt keiner. Von Senioren oder körperlich eingeschränkte Mitbürger gar nicht zu sprechen, denn ein Lastenfahrrad werden diese Leute eher weniger fahren. Mir ist aufgefallen, dass auch im Winter mehr Fahrradfahrer als früher unterwegs sind. Das Fahren auf Splitt macht keine Freude und die verschmutzen Fahrradwege (Sommer wie Winter) erhöhen die Sturzgefahr. Gibt es eigentlich Verantwortliche für die Pflege der Radwege in Bayreuth? Und wenn ja, wann überprüfen sie die Ausführungen?
Jetzt zum Parken.
Das Parken ist teuer geworden, die Parkbuchsen sind oft zu klein bzw. zu eng für die aktuellen Automasse. Es wird unbedacht zu nah am Nachbarauto oder zu schief eingeparkt und manchmal wird für ein Auto zwei Parkplätze genutzt. Wer hat hier ein Auge drauf? Wer schaut und überprüft die öffentlichen Parkplätze? In innenstadtnahen Straßen werden Auto auch zum Langzeitparken abgestellt, was die Anwohner wirklich nervt! Gerade in Bahnhofnähe passiert dies häufig.
Wenn so viele Mitbürger auf E-Autos umsteigen sollen, wo sollen diese denn alle Tanken/Parken? Für mich ist das nur ein Gefühl, dass die E-Park/Tankplätze damit künftig nicht ausreichen werden - oder (im Innenstadtbereich)?
Ich bin gerne mit meinem Auto unterwegs, aber im Sommer fahre ich auch mit dem Rad in die Innenstadt. Daher kenne ich die aktuelle Situation hier schon gut.
Da hier 6 OB-Kandidaten sich parteiübergreifend zusammengefügt haben, wird sicherlich im Stadtrat ein zukunftweisendes Konzept entwickelt, welches nicht nur Visionen oder Wünsch-Dir-Was beinhalten wird, sondern auch realistische Lösungen von Herausforderungen aufzeigt.
Wenn dann mit der Parksituation und den Fahrradwegen alles geregelt ist, sollte man die Überprüfung der Tempo-30-Zonen nicht aus dem Auge verlieren und gleich einbinden - zum Wohle aller!
