Prof. Dr. Jürgen Dolderer, Direktor der Klinik für Plastische und Handchirurgie am Klinikum Bayreuth, engagiert sich seit über 25 Jahren humanitär bei Interplast Germany, Sektion Baden-Baden-Bayreuth. Dort operiert er kostenlos Kinder in Entwicklungsländern mit Weichteildefekten durch Unfälle, Verbrennungen oder Tumore und schenkt ihnen so neue Lebensqualität. Zudem ist er ärztlicher Leiter der Bayreuther Herzensretter, wo sich zahlreiche Jugendliche engagieren. Sein Ehrenamt gibt ihm ein Gefühl der Erdung und Dankbarkeit.
Birgit Häußler engagiert sich seit 2011 in der Rettungshundearbeit und leitet seit 2016 den Besuchshundedienst des ASB Pegnitz Bayreuth, mit dem sie im gesamten Landkreis Bayreuth unterwegs ist – in Kindergärten, Schulen und Seniorenheimen. Sie nimmt Kindern die Angst vor Hunden und trägt so aktiv zur Unfallprävention bei. Bei Senioren, insbesondere Demenzerkrankten, weckt der Besuch mit dem Hund Erinnerungen und fördert Feinmotorik sowie Sprachvermögen.
Chris Thomsen engagiert sich seit drei Jahren als stellvertretender Vorstand der Kreisverkehrswacht Bayreuth-Kulmbach und seit rund einem Dreivierteljahr als Fachkraft für Gewaltprävention im Verein Bayreuth ohne Gewalt. Als Polizist und Verkehrserzieher bringt er seine berufliche Erfahrung in die Präventionsarbeit mit Kindern ein und setzt sich aus persönlicher Überzeugung für ihren Schutz ein. Besonders die ehrliche und direkte Rückmeldung der Kinder macht ihm seine ehrenamtliche Arbeit zur Freude. Zudem ist er ehrenamtliches Mitglied in Seniorenbeirat der Stadt Bayreuth.
Stefan Teichmann ist 2. Vorstand bei Flyball Oberfranken und 1. Vorstand beim Sportclub Emtmannsberg. Seit seiner Jugend im Sportverein aktiv, engagiert er sich seit vielen Jahren in Vorstandsarbeit – zum Hundestaffelsport Flyball kam er über seine Frau. Dieses Jahr richtete er vom 6. bis 8. August die Flyball-Europameisterschaft in Emtmannsberg aus. Sein Antrieb: das starke Gemeinschaftsgefühl, das ihm die ehrenamtliche Arbeit gibt.
Sören Köhler engagiert sich als 2. Vorsitzender und Trainer beim Team Bananenflanke Bayreuth, einem Fußballverein für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung, für die es sonst kein Sportangebot gäbe. Zudem sitzt er im Vorstand der bundesweiten Bananenflankenliga und treibt das Projekt deutschland- und europaweit voran. Was ihn antreibt: sein Einsatz für Menschen mit Behinderung und die Freude zu sehen, wie sich dieses Freizeitangebot nicht nur in Bayreuth etabliert.
Matthias Brendel arbeitet seit über 27 Jahren am Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst der Integrierten Leitstelle Bayreuth und engagiert sich ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Körzendorf sowie im Nebenberuf bei den Maltesern auf dem Rettungswagen. Als AED-Beauftragter der Gemeinde Ahorntal setzt er sich für die flächendeckende Ausstattung mit Defibrillatoren und der diesbezüglichen Ausbildung ein – ein echtes Herzensprojekt. Zudem unterstützt er finanziell Fußballmannschaften in Bayreuth und Aufsess.
Florian Förster ist bei der Wasserwacht als Wasserretter und Einsatzleiter am Fichtelsee tätig und von Mitte Mai bis Mitte September dort im Wasserrettungsdienst im Einsatz, überregional auch im Katastrophenschutz-Hochwasserzug Mittel-Oberfranken – zuletzt 2024 in Günzburg. Zusätzlich engagiert er sich als Rettungssanitäter in der BRK-Bereitschaft Bayreuth und leitet seit 2002 die Bereitschaftsjugend. Seine Motivation: anderen Menschen in Not zu helfen und die Kameradschaft mit anderen Ortsgruppen.
Gerlinde Ströbel engagiert sich in gleich fünf Ehrenämtern: als Mitarbeiterin im Dorfladen Emtmannsberg, erste Vorsitzende der Schützenfreunde Emtmannsberg, im Kindergottesdienst der Kirche, als Seniorenbeauftragte der Gemeinde und in der Kreisvorstandschaft der Landfrauen im Bayerischen Bauernverband. Mit dem Ehrenamt von klein auf durch ihre Eltern vertraut, schöpft sie ihre Motivation daraus, gemeinsam mit anderen etwas zu erreichen und auf die Beine zu stellen.
Karin Spörl engagierte sich 15 Jahre bei der Pfadfinderschaft DPSG in der Jugendarbeit und Leiterausbildung sowie weitere 15 Jahre im Behinderten- und Rettungsdienst der Johanniter-Unfallhilfe. Seit Gründung des Elisabeth-Vereins 2008 ist sie aktives Mitglied und leitet seit über dreieinhalb Jahren dessen Vorstand. Der Verein begleitet mobilitätseingeschränkte, einsame, pflegebedürftige und trauernde Menschen sowie deren Angehörige und schenkt ihnen ein Lächeln – Zeit, die Karin Spörl selbst viel Kraft zurückgibt.
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